Aktuelles07.09.10 17.08.10 SponsoringDie Betreuung des Webportals ist aufwendig. Sie können das Tafelforum unterstützen ...
Medienpartner |
Sammlung von Rezensionen des Buches "Fast ganz unten" von Stefan SelkeUmweltjournal: Packendes Buch schafft neue DenkansätzeAus der Rezension vom 3. März 2009: "Stefan Selke zeichnet ein lebensnahes Bild eines Teils der deutschen Gesellschaft. Dabei lässt er in seinem Text die Beteiligten, sowohl ehrenamtliche Helfer als auch Bedürftige, zu Wort kommen und streut Fallbeispiel unterschiedlicher Tafeln ein. Unterstützt wird das Ganze durch eine kleine aber aussagekräftige Einheit der „Welt der Tafeln in Bildern“. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise wird einem das Thema „neue“ Armut wieder bewusst. Selkes packendes Buch schafft Ansätze dafür sich aus einem anderen Blickwinkel mit der Gesellschaft, derer wir ein Teil sind und die wir aktiv mitgestalten können und sollten, auseinanderzusetzen." mehr Süddeutsche Zeitung vom 14./15. Februar 2009:In der Rubrik 'Wirtschaftsbuch' rezensierte Anja Dilk das Buch: "Verunsichert, neugierig und bemüht, nicht vorschnell zu urteilen, hat der Soziologe Stefan Selke vor Ort recherchiert. Er ist auf eine Parallelwelt gestoßen (...). Hinter den Tafeln legt Selke ein Geflecht frei, dessen Verästelungen sich weit durch die Gesellschaft ziehen. (...) Stefan Selke ist ein fesselndes und eindringliches Buch gelungen, das in Zeiten von Börsencrash und Finanzkrise das allzu oft ausgeblendete Phänomen neuer Armut stärker in die Öffentlichkeit holt." mehr ekz.Bibliotheksdienst: "Besondere Empfehlung!"Elke Günther vom unabhängigen Informationsdienst für Bibliotheken schreibt über das Buch "Fast ganz unten" von Stefan Selke: "Der Soziologie-Professor arbeitete ein Jahr lang in der täglichen Praxis mit und schildert Beobachtetes, Erlebtes und Erfragtes bei Kundschaft und Helfern. Er bringt eine flüssige Sozialreportage im Wechsel mit Recherchen aus soziologischer Distanz über die Entstehung der Tafeln. (...) Enthalten sind eine Fülle von Überlegungen über die soziale Funktion, über Zusammensetzung und Motivation der Helfer, die Inanspruchnahme durch Arme, die ja höchstens am Essen sparen können. Selke stellt auch wichtige Fragen, z.B. ob zukünftig Tafeln die Problemlösung für einen Sozialstaat sein dürfen. Mit aussagekräftigen Schwarz-Weiß-Fotos. Besondere Empfehlung!" Der Rabe Ralf: "Tief beeindruckt"Elisabeth Westphal schreibt in Der Rabe Ralf - Berliner Umweltzeitung: "Dem Phänomen Armut nachgehend studiert Professor Selke, auch durch praktische Teilnahme an der Tafelarbeit, wie in aufopferungsvollem Einsatz der freiwilligen Helfer der Wohlstandsmüll an die gesellschaftlich Unwichtigen, an die Armen weitergereicht wird. (...) Ich halte dieses Buch, welches weit mehr als die Problematik der Tafeln umfasst, für wichtig, wie auch eine breite Diskussion darüber. Es hat mich tief beeindruckt". Arbeit-Zukunft:"Der Autor hat Recht, die Tafeln tun nichts, um am kapitalistischen System etwas Grundlegendes zu ändern. Sie versuchen, die offensichtliche Not zu lindern. wo sie es mit ihren Mitteln können. Dass Millionen Tonnen genießbarer Lebensmittel vernichtet werden, während gleichzeitig Millionen Menschen hier und in aller Welt hungern, ist ein Skandal." mehr Freie Bürger - Freiburgs unabhängige soziale Straßenzeitung:berichtet in der Ausgabe 11/2008 ausführlich über das Buch "Fast ganz unten", druckt das Vorwort von Annette Treibel und die Einleitung "Gourmetkaffee für Obdachlose" ab. ZPol - Zeitschrift für Politikwissenschaft:"Selkes Berichte sind zahlreich und instruktiv: Sie hinterlassen den Eindruck empirischer Lebhaftigkeit und befriedigen durch ihre Vielzahl zugleich das Bedürfnis nach statistischer Belastbarkeit. In getrennten Kapiteln kommen einerseits Helfer und auf der anderen Seite die Bedürftigen zu Wort. (...) Der abschließende Teil ist der Zukunft der Tafeln gewidmet. (...) Trotz der erfolgreichen und wichtigen Arbeit der Tafeln, stünden sie vor strukturellen Problemen. So erzeugten falsch geführte Tafeln in Selkes Augen ungewollt Armut und versetzten Bedürftige in eine schwierige Abhängigkeit. Mit einer Reflexion auf die eigene gesellschaftliche Rolle gälte es hier, den Tafeln mehr Sensibilität für ihre Tätigkeiten zu vermitteln. Selkes Buch ist dafür ein idealer Startpunkt" (Erschienen online: 25.11.2008). Titel-Magazin. Literatur und mehr:"Konfrontiert mit sozialem Überlebenskampf und Verelendungsängsten kam bei Selke 'der Verdacht auf, dass in unserer Gesellschaft irgendetwas grundsätzlich nicht mehr stimmte'. Diese verunsichernde Neugierde auf bislang unbekannte Zonen einer als reich geltenden Gesellschaft durchzieht das gesamte Buch. Und von dieser Neugierde lässt sich auch der Leser im Verlauf der Lektüre immer mehr anstecken. (...) Und es wurde auch endlich Zeit, dass ein Sozialwissenschaftler einmal seinen Uni-Campus verlassen hat, um 'Deutschland von unten' kennenzulernen." mehr Socialnet:"Der Autor entwickelt eine tiefgreifende Analyse der alltäglichen und praktischen Arbeit der Tafeln und ihrer strukturellen Auswirkungen. Stefan Selke hat ein spannendes und couragiertes Buch geschrieben. Seine Sympathien für die Tafelidee sind in seiner aufschlussreichen Analyse spürbar. Zugleich schafft er es bis zum Schluss, das Spannungsfeld "Teil der Lösung oder Teil des Problems" aufrechtzuerhalten." mehr brand 1 Wirtschaftsmagazin:"Hier will einer aufrütteln - nicht nur als solidarische Pflichterfüllung, sondern auch als Appell an die Akteure, die Tafelidee nicht zum Menschenzoo verkommen zu lassen, in dem die Armen von Gutmenschen durchgefüttert werden." mehr Der Strassenfeger Berlin:... vom mob e.V. (obdachlose machen mobil): "Selke gelingt (...) der Spagat: Erfahrungsbericht und kritische, empirische Analyse von Armut. (...) Es geht um Menschenwürde und Verteilung. Das begründet auch Missverständnisse und weckt Begehrlichkeiten." mehr Der Frei(e)Bürger e.V. - Unabhängige soziale Straßenzeitung Freiburg:"Eine eindringliche Studie ohne Aufdringlichkeit. Stefan Selke eröffnet in seiner Studie Einblicke 'hinter die Kulissen' der Öffentlichkeit, in die Welt der sog. Tafeln. (...) Man hat vielleicht einen Vorstellung davon, dass diese Arbeit (in den Tafeln) von Ehrenamtlichen betrieben wird und als eine 'gute Sache' gilt, mit der Bedürftige unterstützt werden. Des Weiteren bekommt man mit, dass es offenbar immer mehr solcher Tafeln gibt und überlegt sich, ob dieser Boom an Hartz IV, an dem Engagement der Bevölkerung oder an einer Verbindung von beidem liegt. Und hier enden auch schon die Begriffe und Vorstellungen, die sich Nicht-Beteiligte von den Tafeln machen (können). Fast ganz unten beginnt genau hier... mehr Kundenrezension:auf amazon |