Aktuelles07.09.10 17.08.10 SponsoringDie Betreuung des Webportals ist aufwendig. Sie können das Tafelforum unterstützen ...
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Neuerscheinung: Tafelgesellschaft - Zum neuen Umgang mit Überfluss und Ausgrenzung
Die wohltätige Verteilung von Lebensmitteln steht für eine neue Polarisierung in den Überflussgesellschaften. Während Überangebot und individuelle Konsumentscheidungen systematisch Überschüsse hinterlassen, sind zugleich Menschen von Arbeit und Konsum so weit ausgeschlossen, dass sie nehmen, was die Tafeln und ähnliche Initiativen gerade verteilen können. Hier kann man das Buch bestellen und auch schon in Auszügen lesen.
Neuerscheinung: "Als Kunde bezeichnet - Als Bettler behandelt"
"Da gehe ich nicht mehr hin..." - "Ich sitze in einer kalten Wohnung, weil ich Heizung sparen muss..." - "Ich kann gut mit Geld umgehen, denn ich habe nur sehr wenig davon". Exemplarische Aussagen, die zur Sprache bringen, was alle Verantwortlichen hätten wissen müssen: Von Hartz IV kann man nicht leben. Berater und Beraterinnen des Diakonischen Werks Hessen und Nassau geben den Menschen, die von Hartz IV leben müssen eine Stimme. Die Beiträge des Buches rücken die Perspektive der Erwerbslosen in den Mittelpunkt. Sie zeigen, was der Slogan "Fordern und Fördern" wirklich bedeutet.
Neuerscheinung: Sammelband "Tafeln in Deutschland"
2009 erschien der Sammelband "Tafeln in Deutschland. Aspekte einer sozialen Bewegung zwischen Nahrungsmittelumverteilung und Armutsintervention" im VS-Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden). Es ist der erste Sammelband, der sich wissenschaftlich und interdisziplinär dem Thema Tafeln widmet. Er enthält auch Beiträge von Praktikern aus der Welt der Tafeln. Der Band vereint interdisziplinäre Beiträge zur gegenwärtigen Situation der Tafellandschaft und zur gesellschaftspolitischen Einschätzung der Tafeln. Eine Übersicht über die Inhalte finden Sie hier. Bestellen können Sie das Buch z.B. bei amazon.
Neuerscheinung: "Die Tafeln. Innenansichten aus dem Alltag einer sozialen Bewegung""
Das Buch der Autoren Gerhard Igl, Stefanie Meischak, Stefanie Metze, Christina Ruch und Jana Tóth widmet sich der Tafelarbeit aus der Perspektive der unmittelbar Beteiligten. Nicht die gesellschaftliche Bedeutung der Tafeln als Einrichtung, in der durch vorwiegend privatwirtschaftliche Hilfe soziale Unterstützung jenseits staatlicher Verantwortung organisiert wird, ist Gegenstand der Untersuchung. Ebenso wenig wird die innere Organisation der Tafeln einer detaillierten Betrachtung unterzogen, und auch die Funktionsweise des Gebens und Nehmens steht nicht im Mittelpunkt dieser Arbeit. Stattdessen kommen in der Arbeit die Akteure zu Wort: Jene, die Hilfe benötigen und bei der Tafel nachsuchen, ebenso wie jene, die diese Hilfe ehrenamtlich oder in anderen Beschäftigungsverhältnissen leisten. Mehr zum Buch finden Sie hier. |